Uwe Lammla: Deutsche Passion. Gedichte. Vergrößern

Uwe Lammla: Deutsche Passion. Gedichte.

B0071

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er vierte Band der Werkausgabe enthält die Gedichtsammlungen »Deutsche Passion« (2006), »Das Jahr des Heils« (2006) und »Babylon des Worts« (2007).
Kerngedanke der »Deutsche Passion« ist die These, daß die staufische Reichsidee nur aus dem christlichen Universalismus zu erklären ist.

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  • Der vierte Band der Werkausgabe enthält die Gedichtsammlungen »Deutsche Passion« (2006), »Das Jahr des Heils« (2006) und »Babylon des Worts« (2007). Kerngedanke der »Deutsche Passion« ist die These, daß die staufische Reichsidee nur aus dem christlichen Universalismus zu erklären ist. Die germanischen Stämme hätten für solche Vorstellungen keinen Sinn gehabt. Die Tragödie Deutschlands in der Neuzeit ist die Tragödie des europäischen Christentums. Schon im Mittelalter sprach man von dem verlorenen »Waisen«, einem Edelstein in der Reichskrone, der in seiner Art absolut einzigartig ist. Der Autor sieht den Verlust des Steins im Zusammenhang mit der Freveltat des Bonifatius, der die Donareiche fällte und damit eine Urfehde zwischen heidnischer und christlicher Heilserwartung auslöste. Die Gedichte der Titelsammlung gestalten die Nibelungen, Ortnit- und Wolfdietrichsagen, die Grals-Questen, den Kyffhäusermythos, die gotische Baukunst, die Hanse, sowie moderne Restaurationsversuche wie den Wandervogel, die Freikorps und die Lippoldsberger Dichtertage.

    »Das Jahr des Heils« ist ein lutherisches Bekenntnisbuch. Es beginnt mit Sylvester und Dreikönig, Schwerpunkt liegen auf Oster- und Pfingstbotschaft. Hier wird kein erbauliches Christentum gezeigt, sondern ein kämpferisches. In Gedichten wie »Der Fall von Malta« wird das Versagen der Christenheit gegeißelt, eine wehrhafte Kirche mit dem Bilde Michaels als Drachentöter beschworen. Nicht nur die Moderne also solche verfällt der Kritik, sondern auch das Zurückweichen der Kirche vor den Machenschaften des Antichrists. Die im europäischen Bewußtsein fast vergessenen Salomoniden werden als eindrucksvoller Beweis für die Möglichkeiten des Dauerns christlicher Herrschaft gewürdigt. Außerdem wird das vielfältige Fortleben heidnischen Brauchs und heidnischer Vorstellungen nicht als Abweichung mißdeutet, sondern als Indiz und Hoffnung gewertet, daß das Christentum der antiken Weisheit einen größeren Himmel geben kann. Hervorzugeben ist das Gedicht »Pilatus«, eine Charakterstudie, in der die ganze Tragik von Ratio und Mythos mit metaphysischem Humor geschildert wird.
  • Reihe Einzeltitel
    Autor Lammla, Uwe

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